13. Dezember: Santa Lucia

Ein Mädchen aus dem Süden macht Karriere im Norden: die heilige Lucia. Sie wurde um 281 in Syrakus auf Sizilien geboren. Eine Zeit in der die Christen im römischen Reich noch verfolgt wurden. Um ihre Lebensgeschichte ranken sich viele Erzählungen.

Eine besondere Verehrung aber erfährt sie in Skandinavien. Vor allen Dingen in Schweden. Am 13. Dezember, dem Fest der hl. Lucia, ist der große Auftritt der „Luciabraut“. Es ist meist die älteste Tochter einer Familie. Sie trägt ein strahlend weißes Gewand und einen Kranz von Kerzen auf dem Kopf. So ausgestattet sagt die Legende, hat Lucia in der Dunkelheit den Armen und Verfolgten Lebensmittel gebracht. Und heute bringt sie der Familie am frühen Morgen köstliche Leckereien.

Der Luciatag ist ein wichtiges Lichtfest vor Weihnachten und vor der Wintersonnenwende am 21. Dezember. Es wird wieder hell. Die Tage werden länger. Christus, das Licht der Welt, wird geboren.

Text Pfr. Lutz Nehk

Bildnummer: 59695919 Datum: 09.12.2012 Copyright: imago/epd

12.12.2021 3. Adventssonntag

Gegrüßt, du heiliger Advent,

den jeder Christ willkommen nennt,

der uns gemahnt an jenen großen Tag,

an dem sein „Ave“ einst der Engel sprach,

und an den größeren noch, an dem,

um zu erheben uns vom Falle,

geboren ward im rauen Stalle,

ein Kindlein einst in Bethlehem.

 

Das liebe Kind – es will auf Erden

noch immer gern geboren werden:

im Menschenherzen, fromm und rein,

da kehrt es gern für immer ein.

Doch willst du fest es darin halten,

darf deine Liebe nicht erkalten;

ein Krippchen musst du ihm bereiten,

drin gern es weilt für alle Zeiten.

Hinein musst du vor allen Dingen

als schlichtes Stroh – die Demut bringen,

als Bettchen – Dank für Gottes Huld,

als Kissen – Sanftmut und Geduld,

so wird das Krippchen wohl gelingen.

Als Leinen nimmst du Reinigkeit

und Wahrheit und Gerechtigkeit,

als Decke festes Gottvertrauen.

 

Und um das Krippchen recht zu schmücken,

musst du die schönsten Blumen pflücken,

die an dem Fuß des Kreuzes blühn,

Gehorsam, Liebe, die verzeiht,

Wohltun, Gebet, Enthaltsamkeit,

um alle musst du dich bemühn.

 

Dann aber darfst du darauf bauen,

dass sicher auch das liebe Kind

in deinem Krippchen gern verweilet

und mit den Händchen, sanft und lind,

des Herzens tiefste Wunde heilet.

Drum wohl dem, welcher früh beginnt,

wär’s ihm zuerst auch unbequem,

er hat ja alles, wer gewinnt

das süße Kind von Bethlehem!

 

Von Adolph Kolping

Bild und Auswahl: Martina Dziaszyk, KF Maximilian Kolbe

11.12.2021

In deinen Augen

In deinen Augen kann ich schöner werden als ich bin.

In deinen Händen kann ich stärker werden als ich bin.

In deinen Armen kann ich freier werden als ich bin.

In deinem Wesen kann ich stiller werden als ich bin.

In deinen Worten kann ich reifer werden als ich bin.

Friedrich Bart & Peter Horst

Monika Buchholz, GL Kolpingwerk Berlin

Bild: Pfarrbriefservice

9. Dezember

Entscheidungen!

impfen oder nicht impfen?

glauben oder nicht glauben?

leben oder sterben?

resignieren oder motivieren?

Maria hörte auf das Wort Gottes. Sie hat sich richtig entschieden. Welche Entscheidungen triffst Du im Leben?

Text und Bild: Adalbert Jurasch

Diözesanvorsitzender

8. Dezember Mariä unbefleckte Empfängnis

Jesus, Maria … und diesmal nicht Josef, sondern die heilige Anna, die Mutter von Maria und die Oma Jesu. Dazu gehört auch noch der Vater der Gottesmutter, der heilige Joachim. Sie sind die Hauptdarsteller des heutigen Festes.

Die Geschichte von Weihnachten beginnt nicht erst mit der Begegnung in Nazareth zwischen dem Erzengel Gabriel und der jungen Frau Maria und ihrer Zusage: „Siehe ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.“ (Lukasevangelium 1, 38)

Der Plan Gottes, den Menschen zu retten, ihm Heil zu bringen, beginnt mit der Lebensgeschichte Marines – von Anfang an. Gott hat einen Plan für sie. Was geschieht, geschieht nicht zufällig.

Die Botschaft für mich: Gott hat auch einen Plan für meine Existenz, ganz persönlich. Ich darf ihn entdecken und entfalten. Man kann das auch „Berufung“ nennen.

und in neun Monaten feiern wird den Geburtstag von Maria.

Text und Bild: Pfr. Lutz Nehk

7. Dezember

Dunkelheit, Herbst, November, Trauer und dann? Advent, Winter, Dezember, Weihnachten, Freude!

Freude auf die Ankunft, Glück, auch in der Hektik, doch wir müssen nicht jeden Tag glücklich sein, wir dürfen auch traurig sein, Jesus ist da! Vergessen wir ihn nicht, im Stress! Vergessen wir auch nicht, all die jene, welche nicht ein freudiges Weihnachtsfest feiern können, die ohne Obdach. Schließen wir Sie ein in unser Gebet!

Text: Sophie Dziaszyk, DL

Bild: Pfarrbriefservice

6. Dezember Hl. Nikolaus

Liebe Kolping Geschwister

Heute gedenken wir dem Heiligen Nikolaus von Myra.

In der Heutigen Türkei in der Provinz Antalya.

Die vielen Geschichten um den Heiligen Nikolaus sind nun jeden bekannt.

Deshalb ein Gedanken zum Tag

Nach Wahrheit forschen, Schönheit lieben, Gutes wollen, das Beste tun,

das ist die Bestimmung des Menschen

Moses Mendelson, Philosoph

Text und Bild: Thomas Kloss

GL Kolpingjugend Region Ost

5.12. 2. Adventssonntag

Liebe Leser*innen des digitalen Adventskalenders der Kolpingjugend!

Advent ist eine Zeit des Wartens und der Umkehr auf das Geburtsfest Jesus Christus. Am zweiten Adventssonntag schreibt uns der Evangelist Lukas über Johannes des Täufers, der aufruft zur Umkehr zur Vergebung der Sünden. Viele wissen heute nicht mehr, Advent ist auch eine Besinnungszeit, um einmal in sich selbst hineinzuschauen, wo ich selber nicht auf den Weg mit Gott war. Umkehr ist auch die Aufforderung Jesu bei seinem ersten Auftreten in Galiläa. Was bedeutet Umkehr für uns Christen? Den alten Menschen ablegen und den neuen Menschen anziehen, also in Wort und Handel in Jesus Christus zu leben. Umkehr bedeutet dann aber, wirklich alles abzulegen, was uns hindert, dass Gott ins uns Platz findet in unsere Herzen. Es ist nicht leicht, alte Gewohnheiten über Bord zu werfen. Aber wir sollten nichts unversucht lassen, den neuen christlichen Menschen zu leben. Nur wenn wir es wirklich leben, zeigen wir „Krummes zum ebenen Weg“ werden zu lassen und Stolpersteine zu beseitigen. Nutzen wir dazu dies Zeit. Gottes Heil ist uns zugesagt. Machen wir Platz für ihn in unseren Herzen.

Euch/Ihnen allen eine weitere gesegnete Adventszeit und möge das 2. Licht der Kerze auf dem Adventskranz uns erinnern: Seine Wahrheit leuchtet den Suchenden und ER lässt sich finden

Euer/Ihr

Thomas Markgraff-Kosch, Diakon. Präses der KF St. Eduard

Bild: Doris & Michael Will in Pfarrbirefservice

4. Dezember Kolpinggedenktag

Liebe Kolpingjugendlichen und Kolping Freunde !

Am heutigen 04. Dezember gedenken wir, nicht nur in Deutschland, sondern in allen Kolping Verbänden in der Welt, unserem Verbandsgründer, dem Seligen Adolph Kolping. Es ist sicher ein Zufall das wir ihm im Advent Gedenken dürfen. Für uns Christen bedeutet Advent Ankunft. Aber nicht nur, den man kann auch von Umkehr, gegen den Strom schwimmen sprechen. So wie Adolph Kolping es getan hat. In dem er sich um junge Menschen gekümmert hat und sie nicht abgeschrieben hat. Wir als Christen und Kolpinger sollen auch gegen den Strom schwimmen. So steht in der Heiligen Schrift „Ihr sollt das Salz der Erde sein“. ( Mt 5,13) und das nicht nur im Advent, wen wir die Ankunft unseres Heiland Jesus Christus erwarten.

Am zweiten Adventssonntag wird uns auch von einem Mann berichtet, der von Umkehr in seiner Zeit spricht und uns aufruft unsere Sünden und Verfehlungen zu bekennen, von Johannes den Täufer, die Stimme in der Wüste. Er kündet uns den Heiland, den Erlöser an (Mt 3, 1-12 ). Er spricht von Umkehr, also von gegen den Strom schwimmen.

Auch Adolph Kolping mahnte und mahnt uns noch heute, in seinen vielen Schriften zur Umkehr. Er fordert uns auch auf hinauszugehen und den Glauben und das Wort Gottes zu verkünden, und dies auch mit Taten nicht nur im Advent. Schwimmen wir zusammen gegen den Strom .

Gehen wir also gemeinsam den Weg den Adolph Kolping schon vor uns ging. Beten und hoffen wir auf eine bessere Zeit.

Beten wir bei Jesus Christus und dem Seligen Adolph Kolping bei Gott unseren Herren.

Ich wünsche Euch allen eine segensreiche Adventszeit

Text und Bild: Thomas Kloss Geistlicher Leiter der Kolpingjugend Region Ost.

Treu Kolping