4. Dezember 2024

Mit dem Advent beginnt ein neues Kirchenjahr. Der Kolpinggedenktag liegt gleichsam am Eingang des neuen Kirchenjahres, das zugleich unser Jubiläumsjahr ist: ein besonderes Jahr für die Kirche und für das Kolpingwerk. Die weltweite Gemeinschaft der Kirche begeht dieses Jahr als Heiliges Jahr, in dem wir besonders danken für das Leben, das der Glaube an Jesus Christus schenkt und für die Nähe Gottes, die wir an jedem Tag unseres Lebens neu erfahren dürfen.



Das Kolpingwerk blickt auf den 175. Jahrestag der Verbandsgründung zurück: am 20. Oktober 1850 schlossen sich die drei ersten Gesellenvereine – Elberfeld, Köln und Düsseldorf – zum „Rheinischen Gesellenbund“ zusammen. Tatsächlich war es ein Wagnis, das Adolph Kolping einging, als er die Idee des Gesellenvereins von Elberfeld aus mit in die Welt nahm. Sein Gottvertrauen und seine Überzeugung: „Wie übel wären wir dran, wenn unsere Hoffnung auf Menschen ruhte“ trugen ihn in seinem Vorhaben. Wir sagen Dank für all das Gute, das im Geist Adolph Kolpings vielen Menschen geschenkt wurde, und wir sammeln neue Kraft, um diesen Weg voller Hoffnung weiterzugehen.

Hoffnung und Gottvertrauen waren es, die Adolph Kolping Mut machten, Menschen zu gewinnen.

Gedanken zum Kolpinggedenktag von Hans-Joachim Wahl, Bundespräses Kolpingwerk Deutschland (https://kolpingwerkstatt.de/geistliches/kolpinggedenktag/artikeldetail/mit-adolph-kolping-als-pilger-der-hoffnung-unterwegs)