Ostersonntag

An Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu.
Wir feiern, dass Leben stärker ist als der Tod. Dass Hoffnung gewinnt, selbst wenn alles verloren scheint.

Was bedeutet das für unser Leben jetzt?

Dein „Ende“ muss nicht das Ende sein.
Situationen, die aussichtslos wirken, dürfen sich verändern.
Beziehungen können heilen.
Du kannst neu anfangen – auch wenn du selbst nicht mehr damit gerechnet hast.

Veränderung ist möglich.
Jesus bleibt nicht im Grab – und diese Botschaft steckt an:
Auch wir müssen nicht stehen bleiben.
Wir dürfen wachsen.
Alte Muster hinter uns lassen.
Aufstehen, wenn wir gefallen sind.

Du bist geliebt.
Die Botschaft der Auferstehung ist nicht nur eine alte Story.
Sie sagt dir heute:
Du bist nicht allein. Dein Wert hängt nicht von deiner Leistung ab. Du bist geliebt – auch mit deinen Brüchen.

Wenn wir Ostern ernst nehmen, dann verändert das, wie wir handeln:
Mut, wo andere aufgeben.
Hoffnung, wo alles grau wirkt.
Liebe, die den Unterschied macht – im Kleinen, jeden Tag.

Ostern ist nicht nur eine Geschichte. Ostern ist eine Einladung:
Du darfst aufblühen. Heute. Jetzt. Genau da, wo du bist.


Text: D. Barenbrügge, Kolping-Diözesanvorstand Berlin, mit Unterstützung von KI erstellt.
Bild: @ruema66

Karfreitag


Klappern gehört zum Karfreitag und zum Handwerk

Wir als christlicher Sozialverband katholischer Prägung mit einer Handwerkstradition in unseren Ursprüngen, können selbstbewusst sagen: Das Klappern gehört zum Karfreitag und zum Handwerk. Beide Traditionen sind im Mittelalter entstanden. Die Webstühle, die Tischlereien und die Mühlen ratterten und klapperten. Zur Geräuschkulisse gehörte im Mittelalter auch der Brauch, mit Ratschen und Klappern zwischen Gründonnerstagabend und der Osternacht, auf den Tod Jesu Christi am Kreuz und die Grabesruhe hinzuweisen. Wenn auch „Das Klappern gehört zum Handwerk“ zu einem Schlagwort geworden ist, um die Bedeutung des Handwerks für die Gesellschaft aufzuzeigen, hat sich an der Bedeutung des Klapperns im kirchlichen Brauch bis heute nichts geändert. Was beide Traditionen miteinander verbindet, ist vielleicht das Holz: Die hölzernen Wassermühlenräder, die hölzernen Webstühle, das Arbeiten mit Holz in den Gewerken, die Holzratschen und Holzklappern in der Kirche und letztlich das Holz des Kreuzes an dem Jesus Christus den Tod besiegt hat.

Adalbert Jurasch
Vorsitzender Kolping DV Berlin

Gründonnerstag

Was feiern wir in der heiligen Messe? Einige würden vielleicht sagen: Ostern. Wir feiern die Auferstehung von Jesus. Wir feiern aber auch, dass Jesus uns sich selbst in Leib und Blut schenkt – “Das ist mein Leib”, “Das ist mein Blut”. Sicherlich zeigt das auf Ostern, wenn Jesus für uns stirbt. Vor allem erinnern diese Worte aber an das letzte Abendmahl von Jesus, was wir heute feiern. So ist Gründonnerstag der Ursprung der heiligen Messe, einer unserer längsten Traditionen. Die Kirche feiert die heiligen drei Tage, die mit Ostern anfangen. Wir feiern Ostern also nicht nur eine ganze Woche, sondern wir fangen sogar mit Gründonnerstag früher an. Feiern wir also heute den Beginn von Ostern mit dem Höhepunkt der Auferstehung an Ostersonntag. Gründonnerstag ist nicht nur für uns zentral sondern war es auch schon für Jesus. Überliefert sind seine Worte „Tut dies zu meinem Gedächtnis“.

Sascha Rösler
Diözesaner Arbeitskreis

24. Dezember

Liebe Kolpingjugendliche,
Liebe Kolpingsgeschwister,
Liebe Freunde des digitalen Adventskalender,

Wieder sind 24 Tage rum, bei meinen Adventskalender hab ich nicht alle Türen geöffnet, aber dankbar möchte Ich sein, für alle die sich in diesem Jahr an unserem Kolpingjugend Adventskalender beteiligt haben und Allen die sich in diesem Jahr für den Verband engagiert haben.

Wir wünschen euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr
Für die Diözesanleitung
Sophie Dziaszyk

22. Dezember

Schließe für einen Moment die Augen.

Stell dir einen dunklen, stillen Nachthimmel vor.
Weit und klar.
Und dann siehst du ihn:
den leuchtenden Stern von Bethlehem.

Er strahlt ruhig und beständig.
Nicht grell.
Nicht fordernd.
Ein Licht, das führt.

Lass den Stern in dein Herz sinken.
Spüre seine Wärme.
Seine sanfte Klarheit.
Vielleicht zeigt er dir gerade einen Weg.
Oder schenkt dir einfach nur Frieden.

Wenn du bereit bist, öffne langsam die Augen.
Das Licht des Sterns begleitetet dich –
heute und jeden Tag. ✨

Text: D. Barenbrügge (Vorstand Kolping Diözesanverband Berlin) mit Unterstützung von ChatGPT

Foto: D.Barenbrügge

4. Advent

Liebe Leser*innen des Kolpingadventskalenders!

4 Adventssonntag! Wenige Tage – Bald kommt der Heilige Abend. Kinderaugen werden leuchten und aufgeregt sein. Dann die Stille Nacht. Geburt eines Kindes, verkündet durch einen Engel. Bin ich aufgeregt? Ja, bin ich! Denn kein Lärm berührt mein Herz mehr, das aufgerüttelt ist durch die Wehen dieser Welt. Andächtiges Schweigen über Gottes Wunder der Menschwerdung seines Sohnes. Die Hirten werden es hören: „Fürchtet euch nicht!“ Auch mir gilt: Fürchte dich nicht! Der Engel sagt zu mir: Komm und siehe. Dort liegt deine ganze Zukunft!

Thomas Markgraff-Kosch, Präses der KF Berlin-Tempelhof