6. Dezember 2024

Zum ausgehenden Jahr stellt uns die Kirche besondere Heilige der Caritas, der aktiven Nächstenliebe vor – so den Hl. Martin am 11.11, die Hl. Elisabeth am 19.11. und heute, am 6.12., den Hl. Nikolaus. Dieser Bischof aus dem frühen 4. Jahrhundert ist einer der populärsten Heiligen im ganzen Kosmos der Christenheit, in Ost und West, Nord und Süd, und besonders beliebt bei den Kindern.

Nicht nur in der lateinischen Kirche, auch in der Ostkirche bis nach Russland hin, ist er bis heute hochverehrt, kommt er doch aus dem alten byzantinischen Großreich und war Bischof in der Hafenstadt Myra in Kleinasien. Zahlreiche Legenden zeichnen das Wesen dieser Person aus, so wirft er heimlich Geldbeutel durchs Fenster einer verarmten Familie, um dem Vater die Aussteuer seiner drei Töchter zu ermöglichen. Er rettet Schiffe aus Seenot, befreit unschuldig Gefangene aus dem Kerker und vieles, vieles mehr…

Diese Legenden und Geschichten, mitten aus dem Volk erwachsen, sagen oft viel mehr über das Wesen einer Gestalt aus, als trockene, biographische Daten und Fakten. Ähnliches kennt man vom Hl. Martin oder den anrührenden Fioretti („Blümelein“) des Hl. Franz v. Assisi.  Diese Geschichten berühren das Herz, und nicht nur den Verstand. 

Mich begleitet dieser Heilige von Kindesbeinen an aus ganz verschiedenen Perspektiven. Als Kind war es der prall gefüllte Schuh am Morgen des 6.12., der uns Kleinen Freude machte und schon ein Vorgeschmack auf Weihnachten war. Später schlüpfte ich selbst in die Rolle des Heiligen, wenn ich als Kaplan in unseren Kitas die Nikolausgeschichte mit den Überraschungen für die Kinder präsentierte.

Das fühlte sich gut an, so als Glücksbringer der Kleinsten. Gerade diese Freigiebigkeit und Großzügigkeit macht den heiligen Klaus so sympathisch. Sein Name ist weit verbreitet, ob als Santa Claus, Niko, oder Nicolai, unzählige Kirchen aus dem Mittelalter tragen sein Patronat. Und bitte nicht verwechseln mit dem Weihnachtsmann, das ist eine säkulare Ersatzgestalt, oft sogar für das Christkind, wo die eigentliche Substanz des Christlichen nicht mehr präsent ist.

Wir bleiben bei dem Wesentlichen: 6.12. Nikolaus und Weihnachten, das Christuskind – sie beide haben der Welt Großes geschenkt. 

Pfr. Bernhard Gewers

https://www.katholisch-in-treptow-koepenick.de/heiliger-nikolaus-freund-der-kinder-geistlicher-impuls-06-12-2023/

Bild: Sylvio Krüger
In: Pfarrbriefservice.de

1. Dezember 2024

Herzlich Willkommen mit Impulsen wollen wir uns 24 Tage auf den Heiligen Abend vorbereiten.

Der Abend soll Jesus und Gott gehören, wir wollen uns jetzt schon im Trubel, dazu jeden Tag vorbereiten. Seid dabei!

Auch herzlich laden wir euch ein, uns auf dem Lichtermarkt heute zu besuchen.

Lasst euch ein.

Sophie Dziaszyk, Diözesanleiterin DV Berlin

7. Dezember

„Was ist der Advent und Weihnachten? Was sollte ich in dieser Zeit tun?“

Diese Frage habe ich einer KI – Künstlichen Intelligenz – gestellt. KI-Chatbot, Modell GPT-3.5 Turbo hat mir geantwortet:

„Der Advent ist die Zeit vor Weihnachten, in der sich viele Menschen auf das Fest vorbereiten. Es ist eine Zeit der Vorfreude, Besinnung und des Zusammenkommens mit Familie und Freunden. Weihnachten selbst ist ein christliches Fest, das die Geburt Jesu Christi feiert. Es ist auch ein Fest der Liebe, des Schenkens und der Dankbarkeit.

In dieser Zeit gibt es viele Traditionen, die du befolgen kannst, aber letztendlich liegt es an dir, wie du diese Zeit gestalten möchtest. Einige Menschen besuchen Gottesdienste, schmücken ihr Zuhause mit Lichtern und Weihnachtsdekorationen, backen Plätzchen oder tauschen Geschenke aus. Andere nutzen die Zeit, um zur Ruhe zu kommen und sich auf das Wesentliche zu besinnen.

Es ist wichtig zu beachten, dass jeder seine eigenen Vorlieben und Traditionen hat. Du solltest das tun, was dich glücklich macht und dir Freude bereitet. Egal ob du dich aktiv beteiligst oder die Zeit lieber ruhig angehst, das Wichtigste ist, dass du die Zeit mit den Menschen verbringst, die dir wichtig sind, und dass du dich selbst wohl fühlst.“

Was für eine Antwort in nur wenigen Sekunde aus dem Internet. Ich würde mir mehr wünschen auf die Mitmenschen zu blicken, aber im Kern ist doch alles gesagt. Faszinierend diese KI. Aber sie weiß es nur, weil es Menschen schon vorher irgendwo im Internet veröffentlicht haben. Aber der Kern bleibt erhalten: „Weihnachten selbst ist ein christliches Fest, das die Geburt Jesu Christi feiert. […] sich auf das Wesentliche zu besinnen.“

Daniel Buchholz, GL

Bild https://www.digitalbusiness-cloud.de/allianz-studie-vorteile-und-risiken-kuenstlicher-intelligenz/

1. Advent

Schlechtes WLAN-Signal: Schuld kann der Weihnachtsbaum sein

Dekoration: Weihnachtsbeleuchtung trotz Energiekrise – So sparen Sie dabei Strom

Messenger: Das sind die schönsten Weihnachtsgrüße für WhatsApp

Tradition: Weihnachtsmann oder Christkind – Wer bringt die Geschenke?

Puh, so viele Fragen gleich zu Beginn der Adventszeit. Aber das sind auch „wirklich wichtige“ Fragen, die mir beim Stöbern im Internet entgegenkamen. Stellt dir mal vor, schlechtes WLAN!? Fast unvorstellbar in einer digitalen Welt.

Auf den zweiten Blick wird mir etwas deutlich, ja, das sind die Fragen die viele Menschen, gerade jüngere, beschäftigt. Die Energiekrise und die steigenden Kosten sind für viele ein Problem. Einfach wäre jetzt zu sagen, das ist doch nicht der Sinn des Adventes oder Weihnachten. Ich denke, es lohnt sich genau auf diese Bedürfnisse zu blicken, hinzusehen was unser Nächster unsere Nächste benötigt. Wir dürfen die Augen nicht vor dem Leben verschließen und fromm in der Kirche sitzen. Adolph Kolping sagt: „Die Nöte der Zeit werden euch lehren was zu tun ist.“ Und doch die Frage wer die Geschenke bringt, der Weihnachtsmann oder das Christkind. Das Christkind oder auch Jesuskind ist noch nicht vergessen. Es besteht also Hoffnung, Hoffnung darauf das die Frohe Botschaft der Menschwerdung Gottes nicht verloren ist. Tragen wir sie an die Menschen weiter, in ihrer konkreten Lebenssituation.

Daniel Buchholz, GL

Bild: Microsoft Bing Image Creator KI

Wir wurden mit dem Band für Mut und Verständigung ausgezeichnet

Am 20.10. hat die Kolpingjugend im roten Rathaus das Band für Mut und Verständigung vom regierenden Bürgermeister Kai Wegner für ihr Engagement in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück erhalten. Gerade in der aktuellen Zeit sind wir stolz darauf Gegen das Vergessen generationsübergreifend zu arbeiten und immer wieder neu junge Menschen zu motivieren gegen Hass, Rassismus und Antidiskreminierung aufzustehen.

Text: Sophie Dziaszyk