Heute wurde ein weiterer Transport in der Kita beladenen der morgen auf die Reise geht. Sie fahren in die Ukraine bis nach Liwiw Richtung Front. Ich habe mich heute mit dem Männern die das ehrenamtlich machen ausgetauscht. Respekt, sie fahren in Schutzkleidung in die gefährliche Zone um die Spenden dort abzugeben. Sie lagern die Hilfsgüter in einer Kirche und Lagerhalle. Sie haben den direkten Kontakt und wissen was benötigt wird. Die Spenden kommen gut an, da wo es benötigt wird.
Gottes Segen für ihre Touren die 10 Stunden pro Strecke dauern, unentgeltlich.
Die Hilfsaktion für die Ukraine geht weiter

Durch die überragende Hilfsbereitschaft und die vielen Spenden konnten bisher 5 Transporte voller Hilfsgüter in die Ukraine gefahren werden.
Heute wurde ein weiterer Transporter in St. Stephanus und St. Joseph beladen. Die vielen Spenden der letzten Tage sollten schnellstmöglich auf die Reise gehen. Daher wurden diese heute an der Sammelstelle an der AVUS abgegeben. Vor Ort habe ich dann erfahren, wie es dort organisiert ist. Es sind ukrainische LKW Fahrer, die auf dem Rückweg in die Ukraine sind und ihre 40 Tonner mit Hilfsgüter beladen. Diese werden in der Mitte der Ukraine abgegeben und von dort mit Kleintransportern weiter verteilt. Es hat sich ein ganzes Netzwerk der Hilfe organisiert. An der Abgabestelle werden alle Spenden entsprechend sortiert und direkt verladen. Als wir mit unserem Transporte ankamen, waren sofort 10 Helfer:in da und habe das Auto entladen. Diese Anlaufstelle wird an Freitag so nicht mehr existieren. Es gibt aber weiterhin Kontakte zu den Organsiatoren.


Wir sammeln weiter Spenden und freuen uns über die Hilfe. Vermutlich in der nächsten Woche wird ein weiterer eigener Transport von der Kitaleiterin organisiert. Im Laufe des Tages sind weitere Spenden in der Kita eingetroffen.
Folgender Link führt zu einer Seite der Helfer:in vom AVUS Parkplatz. Dort sind sehr gut die aktuellen notwendigen Hilfsgüter aufgeführt. Weiter gibt es dort Vorlagen zum Beschriften der Kisten. Bitte nach Möglichkeit alle Spenden sortiert in beschrieben Kisten verpacken. Hilfreicher Link:
https://linktr.ee/yourdude_e.v
Vielen herzlichen Dank für die vielen Spenden und die zahlreichen Unterstützung.
Gott vergelts‘!
Beten wir weiter für den Frieden!
Daniel Buchholz

Einkehrtag 2022
15 Personen aus mehreren Generationen nahmen heute am Einkehrtag teil. Es ging dabei um den Kreuzweg Jesu. Kindgerecht auf einer Erzählschiene wurde die Geschichte vorgespielt. Anschließend konnten die Kinder die Figuren selber basteln, während die Erwachsenen über die zwei Seiten der Menschen, des Lebens redeten.
Alle bastelten ein eigenes kleines Kreuz, welches Teil des anschließenden Kreuzweges war. Verschiedene Farben schufen eine Brücke von der Passion zum Heute.
Den Abschluss fanden die Teilnehmenden bei der Wort Gottes Feier in der Kirche.
Die Kinder fragten wann wir denn wieder so einen Tag machen.





In der Laterne begleitete uns heute das Friedenslicht aus Bethlehem.
Text und Bild: Daniel Buchholz
Spenden für die Ukraine
Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft die unsere Spendenaufruf ausgelöst hat und von der Reichweite. Viele Menschen habe schon gespendet oder sind dabei Spenden zu sammeln. Am Sonntag werden in vielen Gemeinden weitere Sammlungen vorgenommen.
Viele telefonieren und fragen was benötigt wird, ob auch Geldspenden angekommen werden.
Kleidung wird aktuell nicht benötigt.
Wichtig sind haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel, Verbandsstoffe und Medikamente, Taschenlampen, Batterien und im weitesten Sinne „Campingzubehör“.
Geld Spenden können wir nicht annehmen. Wir empfehlen an KOLPING International zu spenden
https://www.kolping.net/spenden/ukraine-nothilfe?ukraine-hilfe/spende
Sie kaufen von den Spenden gezielt und bedarfsgerecht für Kolping Ukraine, Polen und Rumänien ein und bringen die Hilfstranporte auf den Weg.
Am Freitag wurde ein großer Transport in St. Stephanus beladen und auf die Reise geschickt. Es wird weitere Transporte geben. Wir nehmen weiter Spenden an. Wir arbeiten da eng mit der Kitaleiterin zusammen, die diese Hilfsaktion begonnen hat, sie ist Ukrainerin und gut vernetzt.
Wir sagen herzlich DANKESCHÖN für alles was ihr bisher schon geleistet habt. Das bringt ein wenig Licht in diese düstere Zeit. Ein Licht der Solidarität und Nächstenliebe.
Vergelts‘ euch Gott.
Beten wir weiter für Frieden.





Aschermittwoch 2022
„Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“. Diese Worte können bei der Spendung des Aschenkreuzes gesprochen werden, oder auch „kehre um und glaube an das Evangelium“.

Diese Fastenzeit wird wieder eine Besondere, wieder anders. Corona schränkt uns weiter ein, aber vielmehr sind wir vom Krieg in der Ukraine schockiert. Angst, Hilflosigkeit, Ungewissheit, Trauer und was uns noch beschäftigt in dieser ernsten Lage. Da wird für uns deutlich, dass wir zum Staub zurückkehren, dass es so schnell vorbei gehen kann, das Hab und Gut auf einmal Staub ist, dass Vieles zu Staub wird. Einen Krieg in Europa hielt viele nicht für möglich. Jetzt müssen wir erkennen in was für einer Komfortzone wir leben, was wir wie selbstverständlich haben, ohne es zu schätzen: Frieden, Freiheit, Auskommen. In dieser Fastenzeit sollten wir uns bewusst machen, für wie selbstverständlich wir Vieles halten, was es aber nicht ist. Haben wir Mitgefühl für die Menschen, die unsere Hilfe und Zuwendung benötigen. Helfen wir mit unseren Mitteln wie es geht, in der Ukraine aber auch im Alltäglichen. Nicht alles ist selbstverständlich.
Und dann: „ kehre um und glaube an das Evangelium“. Wenn das die Menschen tun würde, dann hätten wir Nächstenliebe statt Krieg.
Bitten wir Gott für die Umkehr der Menschen und für den Frieden.
Beten wir für den Frieden.
Eine gesegnete Fastenzeit
Text: Daniel Buchholz, Geistlicher Leiter Kolpingjugend Berlin
Bild: Amplitudy über Pixabay in Pfarrbriefservice
„Voll ins Klo gegriffen“
Dieser Satz ist am vergangenen Samstag beim Klausurtag der Kolpingjugend Berlin gefallen. Nach einer kurzen Kennlernrunde wurde geschaut, was wir so alles im DV Berlin machen. Jedes Mal freut es mich, was so alle gemacht wird. Die Workcamps in Ravensbrück zweimal im Jahr, den Einkehrtag in der Fastenzeit, die Oasentage im Kloster Birkenwerder um mal ein bisschen Abstand vom Alltag zubekommen. Zum Ende eines Jahres verteilt die Kolpingjugend einen Spirituellen Adventskalender um ein bisschen Licht in die dunkle Jahreszeit zubringen.
Im Laufe des Klausurtag gab es viele Ideen, wie etwas bewegt werden kann, nach so einer Pandemie. Wichtig war uns, die Verbandarbeit voranzubringen. Wir möchten gerne, die Aktionen für junge Erwachsene und die Ortsgruppen mehr in den Fokus nehmen. Das heißt, Kontakte zu den neuen Kolpingjugendgruppen suchen und ausbauen, gemeinsame Sache machen. So auch mit den Stammtischen die in der Regel alle zwei Monate stattfinden, wird sich etwas verändern. In Zukunft wird es den Stammtisch an einem Ort nicht mehr geben. Wir haben überlegt, was die Veranstaltung für einen neuen Namen haben kann und welche Inhalte. Nach kurzem Überlegen wurde ein Name gefunden „Voll ins Klo gegriffen“ heißt der neue Stammtisch. Mit dieser Aktion wollen wir versuchen ein bisschen in Fahrt zu kommen. Geplant ist eine Agape am Gründonnerstag, ein Grillen im Garten,ein Picknick am Tegeler See und ein Oktoberfest. Wir freuen uns bei der Fahrt dabei zu sein.
Ein starkes Zeichen
Ein starkes Zeichen: verschiedene Religionen beten gemeinsam vereint in der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum um den Frieden. Die berührende Predigt endet mit der WhatsApp eines 16 jährigen Mädchen aus Kiew die es nicht so mit dem Glauben hat, aber bitte: „betet für uns.“

Betet für Frieden in der Ukraine
Beten wir um Frieden, gemeinsam oder zu Hause. Aber beten wir.
Guter Gott, wir sind verunsichert, wir haben Angst, wir wissen nicht was in der Ukraine und Europa weiter geschehen wird. Wir bitten dich um Frieden!
Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für 2022
Unsere digitale Weihnachtskarte


24. Dezember 2021

Alle Lichter brennen, der Weg liegt hinter uns. Das Ziel ist erreicht, jedoch nur ein Zwischenziel würde ich sagen. Denn in der Weihnachtbotschaft heißt es: Gott wird Mensch in Jesus. Die Geburt ist der Beginn einer Reise auf der Jesus viele Menschen kennenlernt. Mal trifft er Menschen, die ihm Nachfolgen und andere, die ihn nicht verstehen. So gibt es auch in unser Zeit Menschen, die uns missverstehen. Nehmen wir uns die Zeit, auch ihnen eine Stütze und ein offenes Ohr zu bieten.
Text und Bild: Sebastian Rybot, DL
Wir wünschen Dir und Deinen Lieben ein gesegnetes Weihnachtsfest. In der Hoffnung, dass das Licht von Weihnachten auch Dein Leben immer wieder erhellt. Möge der menschgewordene Gott dich und alle deine Lieben segnen und behüten.
