21. Dezember 2024

Die Heilige Nacht ist nicht mehr weit. Wir haben uns wieder vor Augen geführt, wie wichtig ein Licht für jeden von uns ist. Niemand wird alleine gelassen. Niemand wird alleine sein.

Sebastian Rybot, Diözesanleiter der Kolpingjugend Berlin
Bild: Heinz M. Müller In: Pfarrbriefservice.de

 

20. Dezember 2024

Wir leben in einer Zeit der Diversität und unterschiedlicher Familienkonstellationen. Das klassische Familienbild mit Vater, Mutter, Kind scheint manchmal altmodisch oder überholt zu sein. Es gibt Familien mit zwei Vätern, zwei Müttern und Patchworkfamilien. Jesus ist aber in eine klassische Familie hineingeboren. Müssen wir bald unsere Krippendarstellungen überarbeiten? Ist die Krippe nicht ein Affront für die neuen Familienmodelle?



Adalbert Jurasch, Diözesanvorsitzender

19. Dezember 2024

“Pilger sind wir Menschen, suchen Gottes Wort,

unerfüllte Sehnsucht treibt uns um und fort”

So fängt ein Kirchenlied an. Pilgern ist ein Ausdruck auf der Suche nach Gott. Wo können wir ihn finden? Bei uns in der Pfarrei gibt es dieses Jahr zum zweiten Mal ein Krippenpilgern nach Weihnachten, bei dem in jeder Kirche die Weihnachtskrippe besucht werden kann. Wir suchen Gott, und finden ein kleines Kind in der Krippe. Vielleicht besucht ihr in den nächsten Tagen eine Kirche und schaut euch auch die Krippe an. Ist der Weg zur Krippe vielleicht schon eine kleine Pilgerreise?

Sascha Rösler DAK Bild: Pixaby gemeinfrei

16. Dezember 2024

Zum Beginn dieser Woche möchte ich uns mit einem Zitat von Adolph Kolping stärken. „Solange uns Gott Kräfte verleiht, schaffen wir rüstig und wohlgemut weiter, die Zukunft gehört Gott und den Mutigen“. Lassen wir uns anstecken, von der Vorfreude auf das Licht der Welt, welches die Hoffnung in sich trägt.

Sebastian Rybot, Diözesanleiter der Kolpingjugend Berlin

Bild: Christiane Raabe In: Pfarrbriefservice.de

13. Dezember 2024

Es gibt viele Symbole zu Weihnachten und in der Adventszeit. Mir ist schon häufig der Weihnachtsstern aufgefallen, der in meiner Heimatgemeinde über der Krippe aufgehangen wird. Wenn ich durch die Stadt fahre, dann sehe ich diese Sterne häufig vor evangelischen Kirchen. Aber woher kommt dieser Brauch eigentlich? Bei meiner Recherche bin ich schnell über die Herrnhuter Brüdergemeinde gestolpert. Als in der Gegenreform Anhänger des böhmischen Reformers Jan Hus fliehen mussten, durften sie in der Oberlausitz die Siedlung Herrnhut gründen. Die Gottesdiensträume der Gemeinde sind schlicht, es gibt so z.B. keine Weihnachtskrippe. In einem Internat der Gemeinde entstanden als Schmuck ein Stern mit 110 Zacken, dieser war noch als Dekoration erlaubt. Heute werden die Herrnhuter Sterne von der Herrnhuter Brüdergemeinde verkauft. Die Brüdergemeinde hat übrigens weltweit Mitglieder und die Siedlung Herrnhut wurde dieses Jahr zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Text: Sascha Rösler DAK
Bild: Von Frank Vincentz – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12433283