Ostern 2022

[…] Dann ging er nach Hause, voll Verwunderung über das was geschehen war.“ Lk 24, 12 So erging es Petrus, als er sich selbst ein Bild des leeren Grabes verschaffen wollte. Was ging wohl in seinem Kopf vor? Konnte er wirklich verstehen und glauben was geschehen ist? Hatte er Zweifel? An sich? An der Auferstehung? Auch heute ist es für uns eine große Verwunderung was Geschehen ist. Ein Wunder, das unser Leben neu ausgerichtet hat, und auch wir haben Zweifel und Fragen. Wenn wir den Tod eines Menschen zu beklagen haben, dann stehen auch wir fragend am Grab, sind verzweifelt und vielleicht ungläubig.

Wie wir wissen, hat Petrus seine Zweifel ausgeräumt und geglaubt, seine Verwunderung wurde umgewandelt in die Freude der Auferstehung.

So dürfen auch wir voller Freude die Auferstehung feiern. Wir dürfen unsere Zweifel begraben, auch wenn es schwerfällt, so gibt uns Gott auch zu Ostern seine Zusage „Fürchte dich nicht“.

Triumph! Der Tod ist über­wun­den, zum Leben der Unsterb­lich­keit ist selbst durchs Grab der Weg gefun­den. Beken­ner Jesu, singt erfreut: Alle­luja! Alle­luja!“ Text: Oppeln 1827

Die Diözesanleitung der Kolpingjugend Berlin wünscht Dir, deinen Lieben und allen Leserinnen und Lesern dieses Impulses eine segensreiche Osterzeit. Wir wünschen uns allen den österlichen Frieden für die Ukraine und alle Kriegsgebiete. Wir wünschen euch Zuversicht, Hoffnung und Glauben.

Bleibt behütet!

Text: Daniel Buchholz, Geistlicher Leiter

Bild: Christiane Raabe in Pfarrbriefservice.de

Karfreitag 2022

„Es ist vollbracht“

Jesus schrie diesen Satz aus, als sein Leben am Kreuz beendet war.

Er wurde begraben, es kehrte Ruhe und Stille ein.

Wie oft sagen wir „es ist vollbracht“, es ist etwas tatkräftig geschafft worden?

Was ist Ruhe?

Ein Blick in den Duden sagt: Ruhe ist die Stille; durch keine Geräusche o. ä. gestörter Zustand.

Oder ein bekannter Satz: In der Ruhe liegt die Kraft.

In der Ruhe liegt viel, Reflexion, Besinnung, Suchen und Finden, eine Begegnung mit Gott*

Wie oft kehren wir zur Ruhe, wie geht das?

Das geht am heutigen Tag insbesondere, das geht in der Natur, in einer Kirche, am Lieblingsplatz zuhause, beim Schlafen, vielleicht auch beim nächsten Warten auf die Bahn…

Der Tod ist nicht das Ende, das glauben wir.

Meine persönliche Ruhe finde ich, bei meinen Großeltern auf dem Friedhof, sie liegen begraben auf einer grünen Wiese, mit Blick auf eine Birke.

Hast du deinen Ruheplatz schon gefunden?

„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben“ Mt. 11, 28


Text: Sophie Dziaszyk, Diözesanleiterin

Bild: Pfarrbriefservice.de

Die nächsten Hilfsgüter sind in der Ukraine angekommen!

Ein nächster Transport voller Hilfsgüter aus der Kita ist bereits in der Ukraine angekommen
Mit Spenden konnten Infusionen und Zubehör gekauft werden.
205 € wurden an Spenden während des Ravensbrück Workcamps gespendet. Hier die dafür eingekauften Lebensmittel.
Beten wir das bald der Frieden blüht. Wir bitten weiterhin um eure Unterstützung und Spenden. Herzlichen Dank allen Spender*innen! Gott vergelts.

Text: Daniel Buchholz

Gründonnerstag 2022

1 Der Geist GOTTES, des Herrn, ruht auf mir./ Denn der HERR hat mich gesalbt; er hat mich gesandt, um den Armen frohe Botschaft zu bringen, / um die zu heilen, die gebrochenen Herzens sind, um den Gefangenen Freilassung auszurufen / und den Gefesselten Befreiung, […] um alle Trauernden zu trösten, 3 den Trauernden Zions Schmuck zu geben / anstelle von Asche, Freudenöl statt Trauer […]“ Jes 61

Diese Worte der Lesung werden am Gründonnerstag in der traditionellen Chrisam-Messe zu hören sein. In der Messe, in denen der Bischof die Öle für die Salbungen im Bistum segnet. Mich hat diese Lesung, bei der Vorbereitung des Impulses für den Hohen Donnerstag, besonders angesprochen. Diese hoffnungsvolle Zusage von der frohen Botschaft, die heilt, befreit, tröstet und Freude schenkt. Dies wird uns geschenkt da auch wir gesalbt sind und wir können es durch unser Handeln weiter schenken. Schön, dass die heute gesegneten Öle noch mehr Menschen salben und an dieser Zusage teilhaben lassen können. Seien wir ein Hoffnungszeichen in dieser Zeit.

Text: Daniel Buchholz, Geistlicher Leiter

Bild: Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

Palmsonntag 2022

Am heutigen Sonntag beginnt die Heilige Woche. Der lange Weg von 40 Tagen geht zu Ende. Die Tage der Fastenzeit sind für uns da, um in sich zugehen. Das Alltagsgeschehen ein bisschen beiseite zu schieben und seinen Glauben weiter zu stärken. Diese Fastenzeit war eine sehr graue und triste Zeit. Eine Zeit des wiederkehrenden Krieges. Ein Krieg der so viel Leiden mit sich bringt. Die Frage des Warums, stellen wir uns täglich. Tausende Menschen sind auf der Flucht vor den schrecklichen Waffen, auch uns lässt es nicht kalt. Jeder der kann unterstützt mit Spenden, sei es Kleidung, Nahrung, Geld oder vielleicht eine warme Wohnung.


An Palmsonntag ist Jesus in die Stadt Jerusalem eingezogen. Dichtgedrängt standen Menschen an der Straße um ihn willkommen zu heißen. Sie legten Palmenzweige und Kleidungsstücke auf den Boden. Mein Gefühlt ist gerade nicht, dass die Menschen an der Straße stehen, sondern es ist Jesus, der die Menschen aus tiefsten Herzen aus den Kriegsgebieten mit offen Armen aufnimmt. Wir alle die helfen und beten für ein schnelles Ende des Krieges, tragen den Glauben im Herzen, auch die ihn noch nicht sehen. Lasst uns in dieser Heiligen Woche an neuer Stärke gewinnen.


Text: Sebastian Rybot, Diözesanleiter der Kolpingjugend

Bild: Yohanes Vianey Lein in Pfarrbriefservice.de

Spenden sind in der Ukraine angekommen.

Am Montag hat der nächste Hilfstransport (3,5t LKW) die Ukraine erreicht. Am Dienstag sind die Spenden vom Übergabepunkt Dolhobyczow weiter in die Nähe von Liviv gebracht worden und dort unter andern an ein Waisenhaus.
Die Hilfe kommt an! Herzlichen Dank allen die gespendeten haben!
Bitte sammelt weiter Spenden.

Zwischenlagerung der Spenden in Dolhobyczow.
Übergabe im Waisenhaus in der Nähe von Liviv.
Die Spenden sind gut angekommen.