4. Dezember Kolpinggedenktag

Liebe Kolpingjugendlichen und Kolping Freunde !

Am heutigen 04. Dezember gedenken wir, nicht nur in Deutschland, sondern in allen Kolping Verbänden in der Welt, unserem Verbandsgründer, dem Seligen Adolph Kolping. Es ist sicher ein Zufall das wir ihm im Advent Gedenken dürfen. Für uns Christen bedeutet Advent Ankunft. Aber nicht nur, den man kann auch von Umkehr, gegen den Strom schwimmen sprechen. So wie Adolph Kolping es getan hat. In dem er sich um junge Menschen gekümmert hat und sie nicht abgeschrieben hat. Wir als Christen und Kolpinger sollen auch gegen den Strom schwimmen. So steht in der Heiligen Schrift „Ihr sollt das Salz der Erde sein“. ( Mt 5,13) und das nicht nur im Advent, wen wir die Ankunft unseres Heiland Jesus Christus erwarten.

Am zweiten Adventssonntag wird uns auch von einem Mann berichtet, der von Umkehr in seiner Zeit spricht und uns aufruft unsere Sünden und Verfehlungen zu bekennen, von Johannes den Täufer, die Stimme in der Wüste. Er kündet uns den Heiland, den Erlöser an (Mt 3, 1-12 ). Er spricht von Umkehr, also von gegen den Strom schwimmen.

Auch Adolph Kolping mahnte und mahnt uns noch heute, in seinen vielen Schriften zur Umkehr. Er fordert uns auch auf hinauszugehen und den Glauben und das Wort Gottes zu verkünden, und dies auch mit Taten nicht nur im Advent. Schwimmen wir zusammen gegen den Strom .

Gehen wir also gemeinsam den Weg den Adolph Kolping schon vor uns ging. Beten und hoffen wir auf eine bessere Zeit.

Beten wir bei Jesus Christus und dem Seligen Adolph Kolping bei Gott unseren Herren.

Ich wünsche Euch allen eine segensreiche Adventszeit

Text und Bild: Thomas Kloss Geistlicher Leiter der Kolpingjugend Region Ost.

Treu Kolping

3. Dezember

Liebe Leser*in des Digitalen Adventskalender

Heute ist der Gedenktag des Heiligen Franz Xaver SJ , Missionar

Er ist bekannt für die Missionsarbeit in Asien.

Er ist der Schutzpatron von Indien, Patron aller Missionare und Missionen, sowie der Seereisenden. Da er auf dem Seeweg von Portugal nach Indien reiste.

Er wird zum Schutz gegen Sturm und Pest angerufen.

Sein Beistand wird für eine gute Sterbestunde erfleht.

Thomas Kloss

Text und Bild: GL Kolpingjugend Region Ost

2. Dezember

Ankunft nach einer langen Reise,

Ankunft auf der Arbeit,

Ankunft in einem neuen Lebensabschnitt,

Wie oft kommen wir an?

Wie bereiten wir uns darauf vor?

Jesus kommt. Advent lat. adventus heißt Ankunft, bereiten wir uns darauf vor!

Text: Sophie Dziaszyk, DL

Bild: Markus Spike in Pfarrbriefservice

1. Dezember

Wir haben die erste Adventskerze entzündet, die uns den Weg aus der Dunkelheit zeigt. Beginnen wir das Licht in die Welt zu tragen und nutzen unsere Möglichkeiten, in Not geratene, einsame oder hilfesuchende Menschen eine Stütze zu sein.

Text und Bild: Sebastian Rybot, DL

30. November

Liebe Leser*innen des digitalen Adventskalenders der Kolpingjugend,

gerade in den Evangelien der Advents- und Weihnachtszeit tritt oft ein „Engel des Herrn“ auf und verkündet das Ereignis: Joseph erfährt im Traum durch

einen Engel, Maria zur Frau zu nehmen, weil das Kind in ihr vom Heiligen Geist ist und so Gottes Sohn (Matthäusevangelium); Maria empfängt die Botschaft vom Engel, sie werde den Höchsten gebären und die Hirten auf dem Feld hören die freudige Nachricht: Euch ist der Retter geboren (Lukasevangelium). Engel gibt es auch heute noch, nur haben sie keine Flügel, wie Engel in der christlichen Kunst dargestellt werden. Es sind viele Engel, die wieder bis zum Erschöpfungszustand um das Leben vieler schwer erkrankten Corona – Patienten auf den Intensivstationen kämpfen. Es sind die Engel, die tagtäglich für uns in den Läden, Discountern und Supermärkte da sind, um uns zu versorgen. Es sind die Engel, die als Seelsorger*innen ihren Dienst versehen, um Kranken und Angehörigen beizustehen. Und es gibt viele Engel, die wir selten erkennen, weil sie im Verborgenen wirken. Sicherlich ist uns solch ein Engel schon begegnet. Auch wir können Engel sein, in dem wir still und unerkannt wirken, da wo Hilfe gebraucht wird und keinen Dank dafür erwarten. Bin ich, bist Du, sind Sie ein Engel? Ich möchte einer sein.

Ihr/Euer

Thomas Markgraff-Kosch, Diakon und Präses der KF St. Eduard

Bild: Pixaby

29. November 2021

Gestern sind wir in den Advent gestartet, und mit der 1. Kerze erhellt nun auch wieder der Adventskalender der Kolpingjugend Berlin die Tage bis Weihnachten. Sehr vielfältig und unterschiedlich sind auch in diesem Jahr die Impulse ausgefallen. So vielfältig sind der Glaube und die Ansichten. Einig sind wir uns auf unserem Weg zu Krippe: Jesus, Gottes Sohn bring das Licht in die Welt.

Text und Bild: Daniel Buchholz, GL

1. Adventssonntag

„Advent, Advent ein Lichtlein brennt.“ Dieser Satz sagt eigentlich alles, was den Advent ausmacht. Advent bedeutet aus dem lateinischen übersetzt Ankunft. Wir bereiten uns auf die Ankunft Jesu vor, das Licht der Welt. Doch wie macht man das am besten? Im Advent sind wir besonders eingeladen, dem Heiligen Geist nachzuspüren und uns „mal wieder“ neu auf Jesu Wirken in der Welt einzulassen und ihm nachzufolgen.

Text: Christoph Lehmann, DV Görlitz
Bild: Pixaby

25+1 Jahre Gegen das Vergessen!

Bei der Überschrift wird allen sicherlich deutlich, um welches Jubiläum es sich in diesem Beitrag handelt. Nach der langen Zwangspause wurden wir endlich gemeinsam wieder aktiv und konnten unser Engagement in der Mahn – und Gedenkstätte Ravensbrück nachholen und im kleinen Rahmen unser Jubiläum nachfeiern. Deswegen starteten wir diesmal schon am Donnerstag und von Tag zu Tag kamen mehr Teilnehmer dazu, sodass wir den Samstag dann mit 40 Personen gemeinsam begehen konnten.Der Start des diesjährigen Workcamps war schon etwas Besonderes, denn zum inhaltlichen Einstieg am Donnerstag durften wir exklusiv in die durch Corona geschlossenen Ausstellungen im Haus der Aufseherinnen und in der Kommandantur gehen.

Den Freitag starteten wir mit der Arbeit auf dem Südgelände, wo wir die Wege von Unkraut befreiten und wieder einige Fundamente freilegten. Die Mittagspause wurde diesmal etwas verkürzt, denn wir bekamen die Möglichkeit uns die neue Ausstellung im Zellentrakt exklusiv anzusehen. Der Besuch im Zellentrakt war für mich etwas ganz Besonderes. Der Ort war sehr berührend und die Geschehnisse dort für jeden unvorstellbar und so sind wir dankbar, dass wir diesen Einblick erhalten durften und uns ganz für uns alleine erinnern konnten.

Am Abend kamen dann einige Teilnehmer noch dazu, sodass wir gemeinsam nach dem Abendbrot mit einer Kennlernrunde starteten. Anschließend hörten wir einen Vortrag von Kolpingschwester Celina und schauten uns den Dokumentarfilm der Kolpingjugend Berlin vom 20. Jubiläum an. Der geistliche Leiter der Kolpingjugend Region Ost, Thomas Kloss, schloss den inhaltlichen Teil mit einem sehr schönen vorbereiteten Abendimpuls, bevor es in den gemütlichen Teil über ging.

Am Samstag mussten wir uns dann im Gelände aufgrund von Corona etwas aufteilen, sodass eine Gruppe auf dem Südgelände blieb und eine weitere in die Innenhöfe der Schneiderei und auf das Siemensgelände ging. Aufgrund eines aufmerksamen Beobachters konnte der Gedenkstätte ein Lagerplatz mit Munition und russischen Abzeichen gemeldet werden und somit sichergestellt werden.

Leider waren an diesem Wochenende die Möglichkeiten im Archiv zu arbeiten etwas begrenzt. Dafür kamen die Archivarbeiter in den Genuss einer Führung, welche von unserer pädagogischen Begleitperson auf eine neue Art und Weise gestaltet wurde.

Den Tag konnten wir dann ganz besinnlich mit einem Gedenkgottesdienst in der Schneiderei abschließen, mit den Besonderheiten, dass das neue Banner der Kolpingjugend geweiht wurde und wir auch ein neues Mitglied aufnehmen durften. Anschließend nach dem Gottesdienst gab es noch einige Festreden, unter anderem von der neuen Gedenkstättenleitung, Frau Dr. Andrea Genest. Sie berichtete von den positiven Aktivitäten der Kolpingjugend in der Vergangenheit und äußerte ihre Freude, über die weitere gemeinsame Zusammenarbeit.

Als kleines Geschenk gab es für alle einen Fisch mit einem Segens- oder Wunschband daran, ein schönes Zeichen der Christen an diesem Ort.

Am Schluss kann ich nur noch an alle DANKE sagen, die dieses Wochenende möglich gemacht haben. Vor allem Sebastian, welcher dieses schon wochenlang vorbereitet hat, mit etlichen Vorgesprächen und Besorgungen. Danke an alle Teilnehmer, für die persönlichen Begegnungen und Gespräche, jeder hat sich mit seinen Möglichkeiten eingebracht und dieses Wochenende zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Text: Sophie Dziaszyk & Sebastian Rybot, Bilder: Buchholz